Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Sarah & Taavi – Hundetraining (Sarah Rust)

1. Allgemeines

  1. Alle Leistungen von Sarah & Taavi – Hundetraining (Sarah Rust) (nachfolgend „Hundeschule“ genannt) erfolgen ausschließlich auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sie gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen zwischen der Hundeschule und der/dem Auftraggeber*in, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
    Die Hundeschule behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Änderungen gelten nicht für Verträge, die vor Veröffentlichung der neuen AGB abgeschlossen wurden.
  2. Der/die Auftraggeber*in versichert, dass ihr/sein Hund über einen altersentsprechenden Impfschutz verfügt, frei von ansteckenden Krankheiten und Parasiten (z. B. Flöhe, Würmer) ist, ordnungsgemäß behördlich gemeldet sowie ausreichend haftpflichtversichert ist.
    Der/die Auftraggeber*in verpflichtet sich, die Hundeschule vor Beginn des Trainings über bekannte Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten (z. B. Angst- oder Aggressionsverhalten) sowie sonstige relevante Besonderheiten des Hundes zu informieren.
    Die Hundeschule ist berechtigt, Hunde mit ansteckenden Krankheiten von Kursen, Seminaren oder Trainings auszuschließen. Läufige Hündinnen können nach vorheriger Absprache am Training teilnehmen.
  3. Den Anweisungen der Trainerin oder ggf. Referent*innen ist während sämtlicher Angebote Folge zu leisten. Insbesondere das Ableinen von Hunden, das Zulassen von Freilauf sowie das direkte Zusammenführen von Hunden dürfen ausschließlich nach ausdrücklicher Anweisung erfolgen.
    Hunde sind grundsätzlich so zu führen und zu sichern, dass eine Gefährdung von Menschen oder anderen Hunden ausgeschlossen ist.
  4. Eine Erfolgsgarantie für Training, Verhaltensberatung oder Verhaltenstherapie wird nicht gegeben. Der Trainingserfolg hängt maßgeblich von der Mitarbeit, der konsequenten Umsetzung durch der/des Auftraggebers*in sowie von den individuellen Voraussetzungen des Hundes ab.
  5. An Kursen und Seminaren können ausschließlich kursfähige Hunde teilnehmen. Ein Hund gilt als kursfähig, wenn er sich in Anwesenheit anderer Menschen und Hunde über mehrere Meter hinweg ansprechbar zeigt, Futter annehmen kann und sich überwiegend ruhig verhält.
    Hunde, die stark gestresst, ängstlich oder aggressiv reagieren oder dauerhaft lautstark vokalisieren, können vom Gruppentraining ausgeschlossen werden.
    Die Hundeschule behält sich vor, in diesen Fällen die Teilnahme zu verweigern. Bereits gebuchte Kursstunden können stattdessen als vorbereitendes Einzeltraining zum entsprechenden Gegenwert genutzt werden. Seminargebühren werden nicht erstattet.
  6. Der/die Auftraggeber*in verpflichtet sich, die Trainingsorte sauber zu hinterlassen, Hundekot unverzüglich selbst aufzusammeln und ordnungsgemäß zu entsorgen. Entsprechende Materialien sind selbst mitzubringen.


2. Kosten & Zahlung

  1. Kurse und Seminare, die im Rahmen eines monatlichen Abonnements angeboten werden, sind spätestens bis zum 5. Kalendertag des Folgemonats zu begleichen.
  2. Alle anderen Kurse, Seminare, Workshops und Vorträge sind im Voraus zu bezahlen. Die Anmeldung ist erst mit Zahlungseingang verbindlich.
    Die Kosten für Einzeltrainings sowie theoretische oder praktische Hundeführerscheinprüfungen sind unmittelbar nach erbrachter Leistung entweder in bar oder per Überweisung zu zahlen.


3. Rücktritt, Terminabsagen und Ausfall von Veranstaltungen

  1. Die Absage oder der Wunsch nach Verlegung eines Einzeltrainings- oder Beratungstermins durch den/die Auftraggeber*in muss spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin per E-Mail, WhatsApp oder telefonisch bei der Hundeschule eingehen.
    Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vereinbarte Vergütung gemäß § 615 BGB in voller Höhe berechnet.
  2. Die Anmeldung zu Kursen, Seminaren und Vorträgen ist verbindlich. Versäumte Kursstunden können nicht nachgeholt werden und werden voll berechnet.
    Ein Rücktritt von Kursen, Seminaren oder Vorträgen ist bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn möglich. Bei späterem Rücktritt wird die volle Teilnahmegebühr gemäß § 615 BGB fällig.
  3. Bei Nichtwahrnehmung oder vorzeitigem Abbruch vereinbarter Leistungen durch den/die Auftraggeber*in besteht kein Anspruch auf Rückerstattung. Das Fernbleiben gilt nicht als Rücktritt.
  4. Muss ein Termin aus Gründen, die von der Hundeschule zu vertreten sind, abgesagt werden, wird dieser nachgeholt oder – falls kein Ersatztermin zustande kommt – erstattet bzw. auf Wunsch verrechnet.
    Die Hundeschule behält sich vor, Trainingsorte, -zeiten und -tage bei Bedarf zu ändern.
  5. Kommt die erforderliche Mindestteilnehmerzahl für Kurse, Seminare oder Vorträge nicht zustande oder muss eine Veranstaltung aus anderen wichtigen Gründen abgesagt werden, werden bereits gezahlte Gebühren erstattet oder ein Alternativtermin angeboten.


4. Kündigung

Die Hundeschule ist berechtigt, Verträge fristlos zu kündigen, wenn der/die Auftraggeber*in den Trainingsbetrieb nachhaltig stört, gegen Anweisungen verstößt, sich tierschutzwidrig verhält, mit Zahlungen in Verzug ist oder das Vertrauensverhältnis nachhaltig beeinträchtigt wird und der Hundeschule eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht mehr zuzumuten ist.


5. Haftung

  1. Die Teilnahme an sämtlichen Angeboten erfolgt auf eigenes Risiko.
    Die Hundeschule haftet nicht für Sach- oder Vermögensschäden, die durch teilnehmende Hunde oder durch die Umsetzung der gezeigten Übungen entstehen.
    Für Schäden, die durch teilnehmende Hunde verursacht werden, haftet die jeweilige Halterin bzw. der jeweilige Halter gemäß § 833 BGB.
    Begleitpersonen sind durch den/die Auftraggeber*in über diesen Haftungsausschluss zu informieren.
  2. Eine Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit ist ausgeschlossen, sofern diese nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten der Hundeschule beruhen.
  3. Eine Haftung bei Leistungsstörungen aufgrund höherer Gewalt oder anderer, nicht von der Hundeschule zu vertretender Umstände ist ausgeschlossen.


6. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.


Stand: [10.01.2026]